Dieser Führungsreflex kostet Millionen
Shownotes
In dieser Folge nehme ich dich mit in das spannende Duell zweier Unternehmenskulturen: Kontrolle gegen Vertrauen. Ich zeige anhand praxisnaher Beispiele, wie unterschiedliche Anreizsysteme nicht nur das Verhalten im Team, sondern auch die Leistung und Motivation steuern. Erfahre, warum Kontrolle oft mehr schadet als nützt – aber auch, wann sie unverzichtbar ist. Wir beleuchten wissenschaftliche Erkenntnisse, gesetzliche Neuerungen und geben klare Empfehlungen, wie du das richtige Maß für dein Unternehmen findest. Am Ende bleibt die Frage: Woran erkennen wir wirklich, dass die Woche ein Erfolg war?
Im Format "Anreizkompass" analysiert Prof. Dr. Thomas Glökler aktuelle wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen aus der Perspektive von Anreizen und Verhaltensökonomie. Stets mit Learnings für Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte!
🔗 Mehr von Prof. Dr. Thomas Glökler: https://thomasgloekler.com
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen zu einer neuen Folge Anreizkompass.
00:00:02: und heute beschäftigen wir uns mit einem ganz, ganz wichtigen Anreitz.
00:00:05: Nämlich dem Anreize der Kontrolle!
00:00:07: Und ich stelle ja hier mal zwei Betriebe gegenüber denn wir sehen einfach mal Betrieb A und Betrieb B sind beides auch hier Typen also keine Fallstudien aber ich bin mir sicher du wirst beide kennen und mit ziemlicher Sicherheit wirst du in einen von den beiden arbeiten.
00:00:21: Also schauen uns mal den Betrieb a an.
00:00:23: Maschinenbauzulieferer so drei Hundert Mitarbeiter Inhaber geführt.
00:00:29: Und der Geschäftsführer merkt jetzt seit einem Jahr, dass Zusagen nicht mehr so oft eingehalten werden.
00:00:35: Dass es ein bisschen hage.
00:00:36: Projekte kommen ins Rutschen und wenn er nachfragt kriegt er immer Erklärungen statt jetzt klarer Termine und konkreter Deadlines genannt.
00:00:45: Und seine Reaktion darauf ist genau die Reaktionen, die so gut wie alle Geschäftsförder in dieser Lage zeigen nämlich er zieht an und definiert jetzt vier Tage Anwesenheit im Unternehmen.
00:00:57: So nach dem Motto, ich habe es ja probiert mit der langen Leine damit ist jetzt Schluss.
00:01:00: also wie gesagt wieder sehr hohe Anwesenheit Wochen Report von jedem Teamleiter Freitag bis zu den Uhr muss da sein und weil sowieso ein neues Zeiterfassungssystem her muss wird das gleich so ausgewählt dass man hier auch ordentlich Auswertungen fahren kann.
00:01:16: Jetzt zum Betrieb B. Gleiche Branche, gleiche Größe, gleiches Problem Und der Geschäftsführer hier macht was anderes.
00:01:22: Er setzt sich mit den Teamleitern hin und stellt eine einzelne Frage, woran erkennen wir am Freitag dass die Woche gut oder schlecht war?
00:01:31: Und am Ende hat jedes Team drei Ergebnisse größt also wirklich nur drei nicht zwölf oder fünfzehn sondern drei.
00:01:39: Wann und wo daran gearbeitet wird, das entscheidet die Team selbst mit einer Regel aber.
00:01:44: Dass es gewisse Erreichbarkeitsfenster gibt und dass Übergaben zum Beispiel verbindlich sind Aber alles andere nicht So.
00:01:54: und beide sind Anreizsysteme.
00:01:55: Also alles was im Betrieb bestimmtes Verhalten belohnt oder erschwert Ob jetzt bewusst gestaltet oder einfach historisch gewachsen Das ist ein Anreizeystem Und beide senden eine Botschaft, die viel stärker ist als jedes Leitbild das an der Wand hängt.
00:02:12: Weil das hier wirklich die gelebte Realität ist.
00:02:16: und heute machen wir jetzt das Duell und schauen uns in mehreren Runden an wo gewinnt Betrieb A und B?
00:02:25: Wie wir sehen werden ist es eine Debatte, die häufig sehr einseitig geführt wird.
00:02:30: aber fangen wir mal an mit der ersten Runde und wir fragen uns, woran wird eigentlich die Leistung genau gemessen?
00:02:37: Und wenn wir uns das hier mal anschauen dann misst Betrieb A Anwesenheit und Reporting Disziplin.
00:02:42: Also Anwesenheit im Unternehmen Präsenzpflicht, Reporting Diszieplinen.
00:02:50: Wer liefert also zuverlässig diesen Wochen Report bis Freitag für zehn Uhr?
00:02:55: und es ist beides ein Input.
00:02:57: Es beschreibt was jemand reinsteckt aber es beschreibt null was dabei rauskommt.
00:03:01: Der Betrieb Bild dagegen, damit ist drei Ergebnisgrößen pro Team und das ist ein Output.
00:03:06: Und der beschreibt wie gesagt was dann am Ende tatsächlich rauskommt und dass es hier ganz entscheidend denn Menschen liefern das was gemessen wird.
00:03:13: wenn also Anwesenheit oder diese Reportung Disziplin die sichtbarste Größe im System ist dann optimieren deine Mitarbeiter natürlich hier Anwesenheit und Reportingdisziplin.
00:03:23: Das heißt, sie sitzen die Stunden ab, die das System hier sehen will... ...und der Mitarbeiter, der eine Aufgabe in vier Stunden erledigen könnte, lernt ganz schnell, dass er sich besser in Acht macht.
00:03:33: Sonst bekommt er noch Arbeit vom Kollegen dazu!
00:03:36: Und das ist eine relativ pittere Erkenntnis, denn das muss man sich bewusst machen.
00:03:41: Anwesenheit ist die einzige Kennzahl, die sich zu hundert Prozent erfüllen lässt ohne dass ein einziges Kundenproblem löst.
00:03:48: Und wie gesagt, es muss man sich bewusst machen.
00:03:50: Also hier ein ganz klarer Punkt für das Unternehmen B. ja dann zur Runde zwei was signalisiert das System?
00:03:57: und hier zumal ein wissenschaftlicher Befund aus dem Jahr two thousand six.
00:04:02: da haben zwei Verhaltensekonomen im American Economic Review an Experiment veröffentlicht Das schlicht heißt durchhitten Kosten auf Kontrolle, also die verborgenen Kosten der Kontrolle.
00:04:14: Und der Aufbau ist relativ einfach.
00:04:16: da gibt es einen Prinzipal, also einen Auftraggeber und einen Agenten, also ein Auftragnehmer.
00:04:23: Der Agent kann selbst wählen wie viel er leistet und der Auftrag Geber trifft vorher eine einzige Entscheidung nämlich lässt er den Agenten frei arbeiten oder legt er so eine Mindestleistung fest?
00:04:38: letzten Endes führt da hier eine Kontrollinstanz ein.
00:04:41: Und jetzt drei theoretisch dürfte Kontrolle natürlich ja nichts schaden, weil so könnte man denken wer sowieso mehr geleistet hätte leistet auch weiterhin mehr.
00:04:52: aber diese Mindestgrenze hebt die ganz faulen an über diese mindestens oder zumindest an.
00:04:57: diese Mindestsgrenze im Schnitt müsste also nur Gutes passieren, weil die ohnehin guten Mitarbeiter oder hier Auftragnehmer Auf die hat es keinen Einfluss, aber die nicht so guten oder nicht so motivierten werden angehoben auf diese Mindestschwelle.
00:05:13: Und das Ergebnis hier ist aber ein anderes.
00:05:15: also die Mehrheit dieser Auftragnehmer dieser Agenten leistet unter Kontrolle weniger als ohne Kontrolle.
00:05:22: Also deutlich weniger als sie sozusagen freiwillig geleist hätten.
00:05:26: und was ist die Erklärung?
00:05:28: Die Erklärungen ist dass Kontrolle hier als Signal von Misstrauen gesehen wird Also quasi auch als Beschneidung der eigenen Entscheidungsfreiheit und darauf reagieren Menschen.
00:05:38: Und wenn wir das mal in deinem Unternehmensalltag übersetzen, dann ist es in dem Moment wo du eine Kontrollmaßnahme einführst so dass du eigentlich zwei Dinge gleichzeitig sagst.
00:05:47: die erste Aussage das sozusagen die Sachebene die sagt einfach ich brauche hier Daten und die zweite das war die Beziehungsaussage und die besagt Ich traue dir nicht zu, das ohne mich und ohne meine Kontrolle hinzubekommen.
00:06:01: Und das Problem ist die Mitarbeiter hören natürlich immer das zweite.
00:06:06: Das ist hier absolut fatal!
00:06:08: Denn diese zweite Botschaft trifft jetzt hier nicht wirklich die Drückeberger denn sie haben sich längst eingerichtet und tragen dann eben die Anwesenheit ab, arbeiten die ab wie quasi eine Steuer was halt sein muss.
00:06:21: Aber diese Regelung trifft vor allem diejenigen, die vorher freiwillig mehr gemacht haben.
00:06:25: Das heißt in aller Regel bestraft Kontrolle zuerst die Guten und die guten haben aber die Wahl.
00:06:33: Also auch hier ein Punkt für den Betrieb B. Und jetzt einen kurzer Einschub an der Stelle weil es brandaktuell ist.
00:06:42: Es gibt ja hier eine aktuelle gesetzliche Änderungen Die du auf dem Tisch wahrscheinlich haben wirst Denn im Juni, hat das Bundesarbeitsministerium einen Referentenentwurf zur Reform des Arbeitszeitgesetzes vorgelegt.
00:06:56: Das ist ein erster offizieller Gesetzesvorschlag aus dem Ministerium und es ist noch kein fertiges Gesetz.
00:07:02: Aber die Richtung ist klar genug, dass du dich jetzt schon darauf vorbereiten solltest und die Kernpunkte hier sind, dass Beginnende und Dauer der täglichen Arbeitszeit elektronisch und am Tag der Leistung aufgezeichnet werden.
00:07:16: Und zusätzlich soll es möglich sein, per Tarifvertrag von der täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit umzusteigen.
00:07:23: Auch Vertrauensarbeitszeit also wenn Mitarbeiter ihre Arbeitszeit komplett selbst einteilen dürfen, soll ausdrücklich zulässig bleiben nur eben nicht mehr ohne Dokumentation.
00:07:33: und jetzt kommt ne ganz entscheidende Unterscheidung Denn ne Dokumentationspflicht ist nicht automatisch ein Steuerungssystem.
00:07:41: Also der Gesetzgeber verlangt von dir das Arbeitszeit erfasst wird.
00:07:46: Er verlangt aber nirgends, dass du diese Daten in Führungsgesprächen verwendest oder für irgendwelche Karriereentscheidungen oder Anwesenheitsquoten je Team auswertes oder Ranglisten draus baust und was auch immer.
00:07:58: Das ist eine Entscheidung die du triffst, das kannst du tun!
00:08:01: Aber das is natürlich ne sehr teure Nebenwirkung von dieser Reform Denn tausende Betriebe werden hier ne gesetzliche Pflicht zum Anlass nehmen Hier die Kontrollkultur auszuweiten die ja so eigentlich dann auch niemand verlangt hat, sondern nur eine Dokumentation war verlangte.
00:08:17: und dabei lösen sie genau diesen Effekt aus den das Experiment von eben auch ganz gut beschrieben hat.
00:08:24: Deshalb kann ich nur raten trifft diese Entscheidung bewusst unschriftlich bevor du jetzt hier irgendeine Software einführst oder überlegst, wie du das erfassen kannst.
00:08:34: Da reicht ein Satz in der Betriebsvereinbarung oder in einer internen Ankündigung zum Beispiel die erfassten Zeiten dienen ausschließlich der gesetzlichen Dokumentation und von mir aus dem Gesundheitsschutz.
00:08:44: Sie sind aber keine Grundlage für die Leistungsbeurteilungen.
00:08:49: Und wenn du den Satz nicht schreiben willst und das messen willst dann ist es natürlich eine legitime Entscheidung Aber wichtig ist sie bewusst zu treffen weil Weil vielen ist es gar nicht so bewusst, das wird dann implizit getan.
00:09:03: So kommt man zurück zum Duell.
00:09:05: bleibt mal beim ganz ganz großen Kontrollhebel was zurzeit auch sehr in der Diskussion ist nämlich die Präsenzpflicht.
00:09:11: ja zurück ins Büro und da gibt's eine Befragung von der Uni Konstanz zu dem Thema und zwar unter über tausend Büro angestellten.
00:09:20: und der interessanteste Befund hier drin aus meiner Sicht ist dass Diejenigen, die sich um ihren Arbeitsplatz Sorgen machen, berichten überdurchschnittlich häufig von verschärften Präsenzregeln.
00:09:32: Das kann jetzt verschiedene Gründe haben aber es kann man natürlich so interpretieren dass die Kontrolle genau dort steigt wo die Lage unsicherer wird Aber die Produktivität steigt dadurch nicht zwingend.
00:09:45: Also es geht hier keineswegs darum zu sagen Homeoffice ist besser oder schlechter.
00:09:50: Aber man muss sich bewusst sein, wenn man solche Regeln einführt dann trifft das eher die besten Leute und wie gesagt.
00:09:57: Die haben Alternativen.
00:09:58: Also sollte man sich überlegen deshalb hier tendenziell auch einen Punkt.
00:10:00: für Betrieb B steht jetzt drei zu Null und genau das ist diese Einseitigkeit, die ich am Anfang erwähnt habe.
00:10:07: Und jetzt ja die Frage wo gewinnt denn hier der Betrieb A?
00:10:11: War das so falsch was da Betrieb a gemacht hat?
00:10:14: Und zunächst mal hier um es ganz klar zu sagen, Kontrolle an sich ist überhaupt kein Führungsfehler.
00:10:20: Es ist ein ganz wichtiges Instrument und es gibt Situationen in denen dieser Betrieb A Haushoch den Betrieb B überlegen ist zum Beispiel überall dort wo Anwesenheit einfach die Zentrale Größe ist sei das bei Schichtarbeit in der Produktion In einer Werkstatt in der Pflege auf der Baustelle.
00:10:39: also wer Um sechs Uhr an der Maschine stehen muss, für den ist Anwesenheit jetzt ja kein Ersatzmaß sondern es ist die Sache selbst.
00:10:46: Die Maschine muss laufen und das ist ein großes Problem von vielen Unternehmen dass die Werkstatt hier stemmelt auf die Minute die Verwaltung aber nicht.
00:10:56: Aber das liegt hier einfach in der Art der Tätigkeit.
00:11:01: Und natürlich gewinnt der Betrieb A nicht nur hier, sondern auch überall wo ein Vier-Augenprinzip notwendig ist.
00:11:06: Also zum Beispiel in der Buchhaltung das eine zweite Person die Zahlungen prüft dass es hier gewisse Freigabekränzten gibt auch Dokumentationspflichten.
00:11:17: Wir möchten wenn wir mit dem Flugzeug fliegen dass der Pilot diverse Checklisten durchgeht, dass Pilot und Co-Pilot sich gegenseitig kontrollieren.
00:11:24: da wollen wir keinen betrieb B haben Und das ist auch die wichtige Botschaft.
00:11:29: Kontrolle, die für alle gleich gilt und ein erkennbaren Zweck hat wird nicht als Misstrauen interpretiert sondern im Gegenteil.
00:11:38: Das wird als Professionalität gesehen.
00:11:42: also es geht nicht so sehr um die Menge der Kontrolle sondern um die Begründung und vor allem auch um die Gleichbehandlung.
00:11:49: natürlich gewinnter Betrieb A Auch bei überforderten Mitarbeiter oder neuen Mitarbeitern.
00:11:54: Wer eine Aufgabe zum ersten Mal macht, der empfindet enge Taktung nicht als Kontrolle sondern als Halt und Unterstützung.
00:12:02: Weil hier eine gewisse Autonomie zu haben ohne Können ist keine Freiheit, sondern es allein lassen.
00:12:08: Und das ist auch ein häufiger Fehler in so einem Typus von Betrieb B dass Freiraum häufig pauschal einfach ausgerollt wird auch dort wo es eigentlich Orientierung benötigt.
00:12:18: Und natürlich ist auch wichtig zu kontrollieren, wenn es hier zum wiederholten Vertrauensbruch kommt.
00:12:24: Also wenn jetzt hier vermehrt zusätzlich eingehalten werden von einzelnen Mitarbeitern da ist eine befristete, eine konkret begründete enge Steuerung absolut legitim bis die Verlässlichkeit dann eben nachweislich auch wieder hergestellt ist.
00:12:39: also der eigentliche Fehler vom Betrieb A auf diese Nachlässigkeit so zu reagieren wie er reagiert hat war nicht die Reaktion an sich sondern der Fehler war, dass es unbefristet und zu pauschal war statt befristet oder gezielt.
00:12:53: Also bei all diesen Punkten hier ist das ganz klar ein Vorteil von Betrieb A und zwar ein wichtiger Vorteil.
00:12:59: Deshalb kann man nicht sagen, dass Pauschal hier Betrieb B gewinnt und ja die herrseerichtige Entscheidung getroffen hat.
00:13:06: Es kommt immer sehr auf die Umstände drauf an.
00:13:08: also deshalb kann die Regel nicht lauten.
00:13:11: Grundsätzlich Vertrauen statt Kontrolle, hört sich schön an aber ist einfach in der betrieblichen Praxis unrealistisch sondern eher Kontrolle über das Was und Freiheit über das Wie und beides einfach auch nochmal abgestuft nach Können- und Wissensstand.
00:13:26: Und deshalb nimm das gerne mit, setz dich mit deinem Team mal hin und beantworte einfach mal die Frage aus Betrieb B. Sprich woran erkennen wir am Freitag dass die Woche gut war?
00:13:36: Ja dann schreibst du maximal drei Größen auf.
00:13:39: jede muss auch den sogenannten Zurechenbarkeit Test bestehen.
00:13:42: also sprich kann das Team das Ergebnis tatsächlich beeinflussen?
00:13:46: Weil wenn das nicht der Fall sein sollte, dann ist es auch keine gute Kennzahl sondern eher so wie ein Wetterbericht.
00:13:52: Es ist nett zu wissen wie das Wetter wird aber niemand im Team kann es beeinflussen.
00:13:57: also kann es auch eine gute Steuerungsgröße sein.
00:14:00: Und wenn du Präsenz regeln möchtest und da gibt's gute Gründe dafür Dann regeln nicht die Tage, sondern die Anlässe.
00:14:06: Also sagt nicht grundsätzlich drei Tage im Büro, sondern sage okay Präsenz bei Übergaben, bei on-boarding neuer Kollegen, bei Kundentermin, bei Konfliktgesprächen, beider Quartalsplanung und so weiter.
00:14:19: das muss vor Ort stattfinden.
00:14:21: Das ist begründbar!
00:14:22: Das gilt für alle, dass es auch gut überprüfbar Und es erzeugt wie gesagt die Anwesenheit, die einen Zweck hat statt einer die eben nur pauschal und so kommt es dann halt an willkürlich gezählt wird.
00:14:35: Also ganz wichtig auch jede Kontrolle hat mehrere Botschaften ist einmal die Saftbotschaft aber vor allem auch die Beziehungs-Botschaft die hier ganz zentral ist und die trifft zuerst in der Regel die Leistungsträger weil nur die ja freiwillig was geben was sie auch zurückhalten könnten das muss uns bewusst sein.
00:14:52: also die C Player Die können ja gar nichts mehr zurückhalten, weil sie eh wenig bis gar nichts tun oder nur das absolute Minimum.
00:14:59: Da gibt es nichts mehr zu rückzuhalten.
00:15:01: aber bei den A-Playern, bei meinen Topleuten da habe ich immer das Risiko.
00:15:05: deshalb sollte ich darüber immer nachdenken bevor ich hier neue Regelungen einführe.
00:15:10: Ja wenn dir diese Perspektive hilft dann würde mich freuen wenn du den Kanal abonnierst.
00:15:14: Wenn du hier Unterstützung brauchst bei deinen Anreizsystemen dann kontaktier mich gerne.
00:15:18: jederzeit freu ich mich sehr freuen und ich freue mich natürlich auch auf die nächste Folge.
00:15:22: Bis zum nächsten Mal.
Neuer Kommentar