Die Anreizfalle der Attestpflicht ab Tag 1

Shownotes

In dieser Folge tauchen wir in die Debatte um die Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag ein und diskutieren, warum sie mehr ist als eine bloße Verwaltungsfrage. Ich beleuchte nicht nur die ökonomischen Hintergründe und politischen Motive, sondern auch die versteckten Nebenwirkungen für Unternehmen, Ärzte und vor allem die ehrliche Mehrheit der Arbeitnehmer. Anhand aktueller Zahlen, Beispiele aus der Praxis und Erkenntnissen aus der Anreiztheorie stelle ich infrage, ob mehr Kontrolle tatsächlich zu weniger Fehlzeiten führt. Außerdem geht es darum, warum pauschale Regelungen oft neue Probleme schaffen und wie Führungskräfte mit Vertrauen und gezielten Maßnahmen besser fahren. Wer verstehen will, wie sich Regeln auf Motivation und Unternehmenskultur auswirken, sollte unbedingt reinhören.

Im Format "Anreizkompass" analysiert Prof. Dr. Thomas Glökler aktuelle wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen aus der Perspektive von Anreizen und Verhaltensökonomie. Stets mit Learnings für Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte!

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00:00:00: Ganz herzlich willkommen bei Anreizkompass.

00:00:02: und in dieser Folge schauen wir uns die Anreize Wirkung an von der Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag.

00:00:08: Also ein ganz aktuelles Thema, fangen wir mal damit an was diese Debatte überhaupt erst ausgelöst hat.

00:00:17: Unser Bundeskanzler hat den deutschen Krankenstand.

00:00:20: er zuletzt mehrfach öffentlich kritisiert auch viele CEOs von DAX Unternehmen.

00:00:26: Also Kern der Kritik ist, dass Deutschland einen der höchsten Krankenstände in Europa hat.

00:00:31: Und der Kanzler hat auch ganz offen gesagt ob knapp drei Wochen Fehltage pro Kopf und Jahr wirklich sein müssen.

00:00:38: Und dazu muss man allerdings sagen das dieser europäische Spitzenplatz durchaus umstritten isst weil er ergibt sich vor allem daraus, dass bei uns die Krankheitstage mehr oder weniger nückenlos erfasst werden während andere Länder hier deutlich untererfassen.

00:00:53: also das schon mal das erste Ja, und jetzt wird in diesem Zusammenhang natürlich heftig über die Attestpflicht diskutiert.

00:00:59: Also spricht die Pflicht schon für den ersten Tag eine ärztliche Bescheidigung vorzulegen statt sich wie bisher die ersten drei Tage einfach ohne Attest krank melden zu können?

00:01:10: Man muss ja dazu sagen dass auch aktuell der Arbeitgeber berechtigt ist schon ab Tag eins einen Attest zu verlangen aber dann eben individuell.

00:01:19: das heißt da gibt es keine Hauschal Regelung für alle Mitarbeiter sondern das kann der Arbeit Geber individuell festlegen.

00:01:26: Ja und das klingt auf den ersten Blick nach einer ganz einfachen Verwaltungsfrage fürs Lohnbüro, klar es wird sehr heiß diskutiert.

00:01:35: Es ist aber auch wirklich ein Leerstück für die Anreiztheorien.

00:01:39: Man sieht nämlich ja sehr gut, wie schwer es ist ein Kontrollsystem so zu bauen dass es wirklich das erreicht was es erreichen soll ohne an anderer Stelle dann neue und vielleicht auch unbeabsichtigte Anreize zu setzen die man gar nicht auf dem Schirm hat.

00:01:54: Und genau deshalb schauen wir uns dieses Thema heute an weil das natürlich für jede Flugungskraft und für jeden Unternehmer sehr interessant ist wenn man sich überlegt wie man mit Fehlzeiten umgeht mit Vertrauen und Kontrolle in der eigenen Organisation also Durch die Bank.

00:02:10: sehr wichtiges Thema.

00:02:11: Jetzt noch mal zum Sachstand, also diese angesprochene Attestpflicht greift bislang eben erst ab dem vierten Krankheitstag.

00:02:19: Es sei denn wie gesagt der Arbeitgeber verlangt die Bescheidigung im Einzelfall dann auch früher und künftig soll sie ab dem ersten Tag gelten.

00:02:28: Und das fällt zusammen mit dem Ende der sogenannten telefonischen Krankschreibung dass ich mich einfach durch ein kurzes Telefonat mit der Arztpraxis krankschreiben lassen kann, ohne persönlich dort zu erscheinen.

00:02:41: So und jetzt helfen denke ich hier mal in paar Zahlen um das einordnen zu können Im Jahr twenty-fünfundzwanzig haben die Unternehmen eighty-fünfundsechs Milliarden Euro für die Lohnfortzahlung in Krankheitsfall in Deutschland ausgegeben.

00:02:56: Und dazu kommt dann natürlich nochmal der volkswirtschaftliche Produktionsausfall, also spricht der Wert der Arbeit, der wegen dieser Fehltage gar nicht erst erbracht werden konnte weil die Mitarbeiter einfach nicht da waren und der wird auf hundertvierunddreißig Milliarden beziffert.

00:03:12: Also sprich, das ist nochmal deutlich mehr als die reine Lohnvorzahlung.

00:03:16: Und das ist jetzt eben ganz wichtig um hier die Größenordnung zu verstehen und mal ganz kurz wie es in Deutschland tatsächlich läuft.

00:03:23: also wer krank ist bekommt vom Arbeitgeber ja erstmal ganz normal sein vollen Lohn weiter bezahlt gesetzlich bis zu sechs Wochen lang uns.

00:03:31: danach springt dann die Krankenkasse ein mit deutlich geringeren Krankengeld aber diese ersten sechs wochen zahlt also das Unternehmen.

00:03:40: Und genau um diese Kosten dreht sich jetzt hier diese Regelung und auch die gesamte Debatte.

00:03:46: Jetzt habe ich gesagt, für den Achtzehn Komma Sechs Milliarden Euro Kosten der Lohnvorzahlung vor zehn Jahren waren es noch gut fünfzig Milliarden.

00:03:52: und das ist jetzt natürlich ein Anstieg, der sich nicht allein mit Beschäftigungswachstum oder Lohnsteigerungen erklären lässt.

00:03:59: Und jetzt muss man auch dazu sagen, es gab hier noch deutlich härtere Forderungen.

00:04:03: Also zum Beispiel wenn man mal den Arbeitgeberverband Gesamtmetall nimmt der fordert nicht nur das Ende der telefonischen Krankschreibung und die Attestpflicht ab Tag eins sondern gleich die Einführung von einem bis zu drei Karenztagen also sprich unbezahlte Tage zur Beginn einer Krankheit.

00:04:20: Wenn ich mich jetzt eine oder zwei oder drei Tage krank melde dann würde ich sie nicht oder nur zum Teil bezahlt bekommen Und das gibt es so in einigen europäischen Nachbarländern schon.

00:04:32: Also, es gibt hier ganz verschiedene Vorschläge zur Verfahrensweise aber wir haben eigentlich immer wieder dieselbe Grundannahme nämlich die dass wenn die Krankmeldung günstiger und unkomplizierter und weniger kontrolliert ist dann wird von ihr mehr Gebrauch gemacht als das eigentlich notwendig wäre.

00:04:52: also sprich die Mitarbeiter nutzen das aus.

00:04:55: Und jetzt ist diese Grundannahme ökonomisch nicht gerade aus der Luft gegriffen.

00:04:59: Die hat sogar einen Namen, Moral Hazard also moralisches Risiko und das kommt aus der Versicherungsökonomik.

00:05:07: und ganz einfach gesagt ist es ja so dass sobald jemand gegen die finanziellen Folgen von einem Ereignis abgesichert ist in dem Fall gegen den Lohnausfall im Krankheitsfall Dann sind der individuelle Anreiz dieses Ereignis zu vermeiden oder zumindest seine Dauer möglichst kurz zu halten und das gilt für die Kaskoversicherung beim Auto genauso wie für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

00:05:31: Und jetzt haben wir hier sogar ein Fallbeispiel in Deutschland, denn so eine Karenztagesregelung hatten wir ja schon mal und zwar im Jahr nineteenundsechsenneunzig wurde es von der damaligen Regierung eingeführt dass man die Lohnfortzahl und Krankheitsfall von hundert Prozent auf achtzig Prozent des Lohns gekürzt hat.

00:05:49: Und die Begründung damals war genau dieselbe, die man heute wieder hört nämlich zu hohe Fehlzeiten, zu reekosten... ...und die Fehlzeit sind daraufhin tatsächlich auch spürbar gesunken!

00:05:59: Jetzt muss man aber dazu sagen das in der Praxis diese Kürzung oft abgefedert war weil viele Tarifverträge haben weiter die vollen Hundert Prozent gezahlt Und die Beschäftigten konnten die Differenz auch ausgleichen, indem sie zum Beispiel Urlaubstage haben anrechnen lassen.

00:06:14: Deshalb ist die gemessene Wirkung von diesem Experiment bis heute sehr umstritten.

00:06:19: Interessant ist aber dass diese Regelung dann in der Folge Regierung wieder zurückgenommen wurde und dadurch wurde die volle Lohnfortzahlung hergestellt.

00:06:30: Da hätte man jetzt nach reiner Lehrbuchlogik erwarten müssen, dass die Fehlzeiten danach wieder nach oben gehen auf das alte Niveau und da direkt zurückspringen.

00:06:39: Aber genau das ist nicht in dem vollen Umfang passiert!

00:06:42: Und diesen Effekt nennt man Persistenz also Anpassungsträkheit.

00:06:47: Das bedeutet, Menschen in der Gesamtheit justieren ihr Verhalten offenbar jetzt nicht, systematisch nach oben und nach unten.

00:06:54: Sobald sich hier mal neue Normen, neue Gewohnheiten oder auch betriebliche Routinen eingespielt haben dann wirken die auch erst einmal fort also auch wenn der ursprüngliche finanzielle Anreiz längst wieder verschwunden ist.

00:07:05: Und das gilt natürlich bei den Richtungen sowohl positiv als auch negativ.

00:07:09: Und ein Teil von diesem Effekt kann man aber vermutlich auch mit der hohen Arbeitslosigkeit in dieser Zeit erklären, weil klar, wir haben seinen Job fürchtet.

00:07:17: Der meldet sich seltener krank.

00:07:19: also deswegen verschiedene Erklärungen die hier zusammenwirken.

00:07:22: So und dann schauen wir doch jetzt mal auf die politischen Anreize hinter diesen Positionen.

00:07:26: Die sind da auch sehr sehr aufschlussreich und fangen einmal mit der CDU an mit Friedrich Merz.

00:07:31: Da ist diese Attestpflicht natürlich einen vergleichsweise günstiges Signal für wirtschaftspolitische Härte.

00:07:37: Das wird er durchaus verlangt auch von den Unternehmen.

00:07:40: Und es ist zudem eines, was sich ohne große Haushaltsbelastung und ohne Streit mit den eigenen Kernwählern durchsetzen lässt.

00:07:48: Das ist bei der SPD natürlich deutlich heikler weil ihre Kernwährlerschaft das eher als Misstrauensvotum empfindet gegen ehrlich Erkrankte.

00:07:56: Und das heißt beide Regierungsparteien handeln hierdurch aus rational innerhalb ihrer Anreizstruktur.

00:08:03: aber diese politischen Anreize und das ist genau das Problem Das sind nicht zwingend die, die tatsächlich auch am wirksamsten wären.

00:08:11: Und damit sind wir jetzt schon bei den Nebenwirkungen.

00:08:13: also was hat das für Nebenwirkungen?

00:08:16: Die erste Nebenwirdung betrifft die Arztpraxen denn wenn ein Patient am ersten Krankheitstag dort erscheinen muss dann steht der Arzt unter Zeitdruck.

00:08:25: Und was habe ich hier als Arzt für einen Anreiz?

00:08:28: Ja klar, ich möchte Folgetermine möglichst vermeiden.

00:08:31: Wenn meine Praxis ohnehin schon überlastet ist mit diesem in Anführungszeichen Kleinkram und am Ende ja auch Brunnenverwaltungsaufwand dann möchte ich dass dieser Patient nicht nochmal kommt und dann ist natürlich die Neiligendireaktion im Zweifel erne längere Zeit hier zu bescheinigen.

00:08:48: Also gleich lieber mal eine ganze Woche statt ein Tag damit ich nicht gefahr laufe das der Patienten morgen wieder bei mir steht.

00:08:55: Und wenn man das mal weiter denkt, dann wird durch dieses Kontrollinstrument Attest ab dem ersten Tag die Entscheidung über die Krankschreibungsdauer völlig verlagert weg vom Beschäftigten und hin zu der Frage wie viel Termine schaffe ich denn als Praxis hier überhaupt noch?

00:09:12: Das ist natürlich alles andere.

00:09:13: Alles gut!

00:09:14: Ob es am Ende zu kürzeren Fehlzeiten führt in der Summe, wie wir gesehen haben, das wage ich zu bezweifeln.

00:09:22: So ein zweites Problem nennt man Präsentismus.

00:09:24: Also das ist ein Begriff aus der Arbeitswissenschaft, der verwendet wird wenn Menschen krank am Arbeitsplatz erscheinen.

00:09:31: Zum Beispiel weil ich Angst um einen Job habe, weil der Weg zum Arzt hier eine große Führde darstellt, weil man sich unter Generalverdacht gestellt fühlt, weil im Unfall hier ein informeller Druck erzeugt wird dass die Fehlzeit möglichst gering gehalten werden müssen und so weiter.

00:09:48: also gibt es viele Gründe.

00:09:50: Aber das führt natürlich auch dazu, dass solche Kollegen dann andere anstecken mehr Fehler machen.

00:09:56: Produktivität sinkt die eigene Genesung verzögert sich und das hat dann häufig sogar längere Ausfallzeiten zur Folge als eine rechtzeitige aber kurze Auszeit.

00:10:09: also auch das ist wieder ein Argument wo man jetzt nicht sicher sein kann wie ist der Netto Effekt?

00:10:13: Also führt es wirklich zu geringeren Fehlzeiten und auch zu gringeren Kosten für die Arbeitgeber.

00:10:19: Ja und noch eine andere Wirkung, die man hier viel zu wenig auf dem Schirm hat.

00:10:23: Nämlich die Wirkung auf die ehrliche Mehrheit.

00:10:26: Also was bezweckt man ja Implicit damit wenn man sagt die Krankheitskosten sind so hoch?

00:10:30: Man sagt damit Die Arbeitnehmer sind unehrlich Sie machen blau sie sind gar nicht krank Und natürlich gibt es diesen Anteil aber das ist die absolute Minderheit.

00:10:41: Wie wirkt das aber auf die große Mehrheit, die ihre Krankmeldung sowieso ehrlich und zurückhaltend nutzt?

00:10:48: Und wirklich nur dann krank ist wenn auch wirklich ein Grund dafür besteht.

00:10:52: Wenn man wirklich arbeitsunfähig ist!

00:10:54: In der Ökonomie gibt es einen Konzept der Motivationsvertränkung und das besagt dass äußere Kontrolle die innere von einem selbst kommende Bereitschaft also diese intrinsische Bereitshaft untergräbt sich fair zu verhalten weil diese Kontrolle implizit signalisiert Ja, du wirst ohnehin für unehrlich gehalten.

00:11:12: Und so eine pauschale Attestpflicht ab dem ersten Tag trifft eben nicht nur die Minderheit, die das System tatsächlich ausnutzt – also Gottes Willen!

00:11:20: Wie gibt es natürlich?

00:11:22: So kälstisch muss man sein, sondern es trifft natürlich in gleicher Weise auch die große Mehrheit, der sich sowieso nur krank meldet wenn's notwendig ist und die sich durch diese neue Regelung jetzt unter Umständen unter Generalverdacht gestellt sieht Ja, was können wir daraus für Unternehmer und Führungskräfte lernen?

00:11:40: Also wir sind ja hier ohnehin direkt betroffen.

00:11:42: Aber wir haben vielleicht auch solche Regelungen die in eine ganz ähnliche Richtung zielen weil wer als Führungskraft schon mal eine Anwesenheitsprämie zum Beispiel eingeführt hat also einen finanziellen Bonus für Mitarbeiter die über den bestimmten Zeitraum keinen Krankheitstag hatten oder nur ganz wenige da haben wir ein ganz ähnliches Muster Und die Forschung zeigt ja immer wieder Ja, die gemeldeten Fehlzeiten sinken.

00:12:05: Aber Produktivität und Qualität leiden weil eben zum Beispiel Kranke zur Arbeit kommen.

00:12:10: Und nicht zuletzt aus diesem Grund sind viele Unternehmen von solchen Regelungen auch wieder abgerückt.

00:12:15: Ganz wichtig ist bei Regelung, die wir selber unter Kontrolle haben in unserem Unternehmen Dass wir Unterschiede machen zwischen einer sehr kleinen Gruppe Die vielleicht ein System ausnutzt Unter großen Mehrheit, die ehrlich damit umgeht.

00:12:29: Das heißt, wo immer möglich sollte man die Regeln so bauen dass die Mehrheit nicht unter Generalverdacht gestellt wird.

00:12:35: Zum Beispiel über abgestufte Vertrauensregelungen.

00:12:38: Da reicht für ein bis zwei Tage im Jahr ein formloses Selbstattest also eine schriftliche Krankmeldung die man irgendwie selber ausfüllt ohne zum Arzt zu gehen.

00:12:46: Also gegeben das wir als Unternehmen selbst entscheiden dürfen und erst bei auffälligen Räufungen also immer wieder das gleiche Montags-Freitagskrank sowas in die Richtung wenn sich das wirklich auffälle kauft Dann kann man ja dieses Modell auch ganz gezielt einführen, also einfach dort wo es wirklich was bewirken kann.

00:13:06: Und ganz wichtig auch bei allen Anreizen, aber hier ganz besonders.

00:13:10: Wir sollten jede Regeländerung so planen als wenn sie nur schwer wieder vollständig rückgängig zu machen wäre.

00:13:15: Denn diese neuen Normen und Routinen, wenn Sie einmal etabliert sind wie wir gesehen haben, wirken oft über den ursprünglichen Anlass hinaus – also aufwärmen wir sie wieder abschaffen im Guten wie im Schleuchten!

00:13:26: Deshalb ist ein vorsichtiger schrittweiser Pilotversuch mit der Klar- und Erfolgsmessung fast immer besser als ein sofortiges unternehmensweites Ausrollen von einer Regelung.

00:13:37: Also deshalb nochmal ganz zentrale Erkenntnis von heute und ja auch anhand von diesem sehr, sehr schönen Fallbeispiel wenn wir den Missbrauch eindämmen wollen dann müssen wir uns nicht nur fragen wie sich die vermeintlich unehrlichen Nutzer verhalten werden sondern genauso wie die ehrliche Mehrheit und das ist immer die Mehrheit auf diese neue Regel reagiert.

00:13:57: Und genau diese Mehrheit wird hier komischerweise häufig einfach übersehen was dann aber dazu führt, dass die Kosten am Ende oft höher ausfallen als das, was man hier tatsächlich einspart.

00:14:09: Wenn euch diese Perspektive, diese Einordnungen gefallen, dann würde ich mich im Abo sehr freuen.

00:14:15: Schaut gerne auch auf meine Homepage wenn ihr Optimierungsbedarf für eure Anreizsysteme seht.

00:14:20: da helfe ich gerne weiter.

00:14:21: Ja freue mich auch auf die nächste Folge.

00:14:23: bis zum nächsten Mal!

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